Kurz vor Chiang Mai wurde
uns erst so langsam bewusst, dass wir uns noch nicht um einen Schlafplatz
gekümmert hatten und hofften, dass wir noch kurzfristig Zusagen von Couchsurfern
bekommen könnten. Nach einer Weile mussten
wir vorerst aufgeben und klapperten die zuvor im Internet gefundenen
Guesthouses ab. „Full“, „no rooms“ waren die Antworten und als wir dann doch
eine Abstellkammer angeboten bekommen hatten, klingelte das Handy.
Thailändische Rufnummer und wir wussten, dass es nicht viele Personen sein konnten, die um
diese Zeit bei uns anrufen würden. „Hey guys, do you already searching a couch to
stay“.
Überglücklich nicht am
Busterminal schlafen zu müssen sind wir mit dem TukTuk zum vereinbarten Ort
gefahren, um uns dort von einem Freund unserer
holländischen Hosterin Leoni (Couchsurfing) abholen zu lassen.
Einziges Problem war, dass dieser uns mit einem
Roller abholen wollte und so standen wir mit unseren beiden vollbeladenen
Rucksäcken zu dritt vor dem Bike.
Eine Lösung war bereits parat und so haben wir uns beim
Verleih um die Ecke einfach ein Motorbike für die nächste Tage geliehen.
Und das Schicksal nahm seinen Lauf.
Unser von uns betitelter „Crazy Indonesian Guy“ war selber nur zu Gast in Chiang Mai und war
plötzlich hoffnungslos den Straßen Chiang Mai’s verfallen. Ein einfaches Wenden auf die andere
Straßenseite ist hier nicht möglich und so mussten wir jedesmal die
„OneWay“-Straßen bis zum nächsten „U-Turn“-Schild weiterfahren. Selbst das
Wenden und Studieren der Karte half nichts und so kamen wir erst nach mehreren
verzweifelten Telefonanrufen und über zwei Stunden Fahrt bei Leoni an.
Best Sightseeingtour ever!
Greets Hasi